Werde Pate und hilf somit direkt vor Ort

Bei unseren Tierschützerinnen leben viele Katzen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht mehr vermittelbar sind. Auch wäre die lange Reise für diese nicht zumutbar und so haben sie ihr Für-immer-zu-Hause eben bei diesen gefunden! Trotzdem müssen die Katzen mit Futter und tierärztlich versorgt werden und mit den Patenschaften wollen wir unseren Tierschützerinnen wenigstens ein klein wenig die finanzielle Last von den Schultern nehmen! 

Folgende Patenschaften bieten wir an:
3 x € 10,- oder 2 x € 15,- oder 1 x 30,- 
Das Geld geht 1:1 an die Pflegemamas vor Ort! Bitte meldet Euch per Mail an tigerhausen@gmx.at, wenn ihr eine monatliche Patenschaft für eine der Katzen übernehmen wollt. Selbstverständlich gibt es dann auch eine Patenschaftsurkunde


Schattenkatze Jelena – Paten gesucht

Jelena, wurde vor 5 Jahren in einem Dorf gefunden, wo Jadrankas Vater lebt, als sie bei ihm zu Besuch war. Nie zuvor hat sie eine Katze gesehen, die so dünn und ausgemergelt war :-( Dünn wie ein Blatt Papier! Sie war sehr ängstlich und wochenlang versuchte Jadranka sie auf der Straße anzufüttern, doch sie ist jedes Mal vor Schreck davongelaufen. Jadranka hat leider keine Katzenfalle und wie durch ein Wunder am letzten Tag ihres Besuches, konnte Jadranka sie schnappen und in eine Transportbox geben. Jelena hat Jadranka mehrmals ganz fürchterlich gebissen, aber das war Jadranka egal, sie wollte nur die Katze sichern und hat dabei nicht an sich gedacht! Am gleichen Tag fuhr sie noch zurück nach Belgrad und ging mit Jelena zum Tierarzt. Jelena hatte eine ganz fürchterliche Zahnfleischentzündung und durch die tägliche Behandlung hat Jelena den letzten Fünkchen Vertrauen zu den Menschen verloren :-( Da Jelena ein Eosinophilen Granulom hatte, mussten alle ihre Zähne entfernt werden. Seither kann Jelena zumindest schmerzfrei fressen. Durch den jahrelangen Hunger kann Jelena nicht mehr kontrollieren, wann es genug ist und wurde so zu einer leider etwas übergewichtigen Katze! Nach über 5 Jahren bei Jadranka ist Jelena noch immer eine sehr verschreckte Katze, zumal Jadranka und ihr Mann Marko sie in den ersten Monaten ständig zum Tierarzt schleppen mussten :-( Jelenas Alter wird auf 6 bis 7 Jahre geschätzt. Leider mag sie weder Nassfutter noch Frischfleisch. Sie ist ein richtiger Trockenfutterjunky :-( Dies ist ein seltene Fotos von Jelena, da sie sich die meiste Zeit vor ihren Rettern versteckt! Wir würden uns sehr freuen, wenn die hübsche Schattenkatze Jelena Paten findet.

Sir Tylor – Paten gesucht

Schützling Sir Tylor, der es unserer lieben Emma wirklich nicht einfach gemacht hat bzw. macht, wird für immer bei Emma bleiben und sucht daher auch einen Paten <3 Hier seine Geschichte von Pflegemama Emma zusammengefasst: Ich habe Sir Tylor Anfang 2012 zum ersten Mal gesehen, im schwersten Winter des letzten Jahrzehnts. Er war dünn, verletzt von diversen Straßenkämpfen und er hatte fürchterliche Angst vor Menschen. Wenn ich ihn zur Fütterung gerufen hätte, mit unserem üblichen „pssss psss“ würde er sofort seine Pfötchen in die Arme nehmen und wie verrückt davon laufen und sich verstecken Wenn ein Mensch näher kam und vorbeikam, wurde er eins mit der Erde und knurrte wie es eine verängstigte Katze tut. Nach 3-4 Jahren ständiger Fürsorge für ihn lernte er meine Stimme kennen, aber trotzdem ... ließ er mich nicht mal auf 10 Metern näher kommen. Er nahm sein Stück rohes Huhn, das ich ihm zuwarf um sich ganz schnell damit zu verstecken. In seinem Leben musste viel Schreckliches passiert sein, dass ihn so sehr verängstigt hat. Tagtäglich habe ich ihn gefüttert und dennoch hatte er panische Angst vor mir. Ich war immer spät in der Nacht unterwegs um ihm sein geliebtes Fleisch zu bringen. Er liebt rohes Huhn oder Rindfleisch. Er würde niemals Trockenfutter essen, seltener Dosen. Sir Tylor nahm immer sein rohes Fleisch und rannte sofort mit seinem Festmahl im Maul davon. Über all die Jahre die ich mich um ihn gekümmert habe, war er gruselig dünn. Keiner Katzenfalle kam er näher, derweil war ein mein großes Ziel ihn endlich kastrieren zu lassen. Nach all den Jahren wo ich für ihn sorgte, verschwand er auf einmal für einige Monate. Umso glücklicher war ich als ich ihn eines späten Abends nahe meinem Wohnhaus zu sehen, nicht dort, wo er sonst immer war. Er sah extrem dünn aus und suchte nach Nahrung, vor lauter Hunger verschlang er sogar das Dosenfutter, dass ich für die anderen vielen Straßenkatzen Nacht für Nacht unter die Autos stelle, damit kein Mensch es sieht. Vor lauter Hunger fraß er diesmal sogar das ungeliebte Dosenfutter. Ich nutzte die Chance um ihn für die längst überfällige Kastration einzufangen. Ich bestückte eine Falle mit seinem geliebten rohen Huhn und jetzt endlich, vor lauter Hunger ging er endlich in die Falle. Am nächsten Tag brachte ich ihn zur Kastration und entließ ihn am darauffolgenden Tag wieder in seinem Revier. Er wurde langsam zahm, aber nur mit mir, nicht mit anderen Menschen in der Gegend. Nach einer Weile hatte er ein Angebot für ein Zuhause im Ausland. Ich habe ihn Ende November 2017 wieder gefangen um ihn für die Ausreise vorzubereiten. Einmal drinnen hat sich die Hölle wieder für ihn entfesselt. Er fühlte sich wie an einem unheimlichen Ort gefangen und von mir betrogen. Er berührte 23 Tage lang weder Essen noch Wasser an. Manchmal dachte ich schon, ob es nicht besser wäre, ihn gehen zu lassen … er war in einem jämmerlichen Zustand und hätte ein Leben auf der Straße nicht mehr lange überlebt. Wie durch ein Wunder konnte ich ab dem 24. Tag sein Vertrauen gewinnen. Er bekam jeden Tag rohes Rindfleisch von der Größe eines Löffels. Das wollte er leider nicht mehr. Als ich ihn an dem Tag, an dem ich ihn rettete zum Tierarzt brachte, zeigten seine Werte der Blutuntersuchung, dass seine Nieren aufgrund des harten Straßenlebens seit über einem Jahrzehnt nicht mehr so gut waren. So habe ich beschlossen, dass ich ihn nicht wegschicken würde um für ihn ein anderes Zuhause zu finden. Er würde wahrscheinlich wieder in eine Schockstarre verfallen, eventuell will werden und wieder aufhören zu essen. Das wollte ich nicht riskieren. Sir Tylor kennt mich nun bereits seit 2012. In seinem Alter kann und will ich ihm den Stress der langen Reise und einer neuen Familie nicht aussetzen. Sir Tylor ist FIV +, hat derzeit gottseidank nicht beängstigende Nierenwerte, da ich ihn regelmässig mit IV Infusionen therapiere. Er bekommt seine notwendigen Medikamente in rohen Stücken Huhn oder Rindfleisch und frisst diese problemlos. Überraschenderweise probierte er im Herbst 2019 zum ersten Mal Trockenfutter, und jetzt isst er jeden Tag ein bisschen davon, wenn er Lust & Laune dazu hat. Sir Tylor wurde auf ca. 16+ geschätzt, aber genau wissen wir es nicht. Das Leben auf der Straße hat seinen Tribut gezollt, zudem fehlen ihm fast alle Zähne die eine Schätzung des Alters nahezu unmöglich machen. Er brauchte über ein Jahr um ins Schlafzimmer zu kommen und in der Nähe des Bettes darauf zu warten, dass ich Morgens aufwache. Und es brauchte über 3 Jahre, bis er auf die Couch kam und sich neben mich legte. Aber sobald ich mich bewege, zieht er sich unter das Sofa zurück. Ich muss ganz mucksmäuschenstill sein, wenn er neben mir auf dem Sofa liegt, damit er mehr Vertrauen gewinnt. Mein größter Wunsch, dass er eines Tages auf meinem Bett im Schlafzimmer liegt und es sich dort gut gehen lässt.

Omi Plavka – Patin: Nicole


Ihr Lieben, wir unterstützen immer wieder 2 ganz tolle Schwestern in Serbien mit Futter und wenn es sich ausgeht auch mit kleinen Geldspenden. Sie leben mit vielen Katzen und Hunden zusammen, die sie entweder gerettet haben oder die ihnen einfach zugelaufen sind … über die Jahre sind da schon einige zusammengekommen, zumal eine Vermittlung aus Serbien nahezu unmöglich ist! Meine liebe Freundin Evi fährt 2 x im Jahr zu ihnen und bringt Futter und Sachspenden mit. Deshalb würden wir uns auch sehr freuen, wenn einige Katzen von ihnen zukünftig Paten finden. Die wunderhübsche Plavka, mittlerweile ca. 15 Jahre jung, wurde von der lieben Karla schon vor vielen Jahren gerettet. Sie lebte glücklich und zufrieden bis sie 2017 Probleme bekam. Sie litt ganz böse an Eosinophilen Granulom. Hatte beim Fressen fürchterliche Schmerzen so dass ihr letztendlich alle Zähne in einer 350 km entfernen Klinik entfernt werden mussten :( Plavka kann nur Nassfutter fressen und das wird zum finanziellen Problem für Karla – Nassfutter ist in Serbien sehr sehr teuer. Genauso teuer wie bei uns bzw. mit den Mitteln die den Schwestern zur Verfügung stehen, nicht dauerhaft finanzierbar! Deshalb bekommen auch nur vereinzelte Katzen Nassfutter, denen es gesundheitlich schlecht geht, sofern im Moment welches da ist …

Atilla - Patin: Raphaela


Atillas Geschichte, liebevoll von Emma zusammengeschrieben: Nahe unserer Katzenwohnung Dave’s habe ich eine Gruppe von Katzen entdeckt, alle mit Kitten und sie sahen sehr schlecht aus. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Katzen dort alle zu kastrieren. Nachdem ich sie eine Zeit lang gefüttert habe, und sie darauf trainiert habe, spät Nachts zu kommen, damit ich sie leichter fangen kann – um ungestört für irgendwelchen Menschen zu sein, die das nicht befürworten, habe ich ab und an einen alten schwarzen Kater ohne Ohren entdeckt (damals dachte ich er hätte keine), mit ganz großen Backen so wie sie unkastrierte Kater haben, von Straßenkämpfen gezeichnet, mit Kratzern über seinem ganzen Gesicht, Kopf, der ganze Körper übersät mit Bisswunden und Kratzern. Das Ergebnis von Straßenkämpfen mit anderen unkastrierten Katern. In den darauffolgenden Wochen habe ich begonnen die Katzen nach und nach zu fangen und kastrieren zu lassen. Aber diesen alten abgekämpften Kater habe ich nicht mehr gesehen. So wie er aussah nahm ich an, dass ihm das allerschlimmste passiert sein musste und er wahrscheinlich schon tot sei. Eines Abends als ich spät dran war, habe ich genau in der Umgebung eine Abkürzung genommen um noch schnell die Bahn zu erwischen. Als ich schnellen Schrittes bei einem Haus nahe des Boulevards vorbeiging – immer im Augenwinkel alles absuchend nach Katzen, sah ich etwas schwarzes, langes neben einem Zaun unter den Büschen neben der Straße liegen und mein Hirn fragte sich sofort „Ist das eine Katze dort?“ – überall wo ich gehe und Katzen sehe halte ich an und füttere sie mit dem Futter, dass ich ständig bei mir trage. Ich habe angehalten um zu sehen was dort unter dem Busch ist. Ich war fassungslos was ich dort im nächsten Moment entdeckt habe. Einen schwarzen Kater, liegend am Boden, der versuchte seinen Kopf und seine Pfoten zu heben, der so schwarz war das er rücklings in das Laub gefallen ist. Im gleichen Moment habe ich wahrgenommen, dass es der schwarze Kater „ohne Ohren“ war, denn ich seit einigen Monaten nicht mehr gesehen habe. Er war noch dünner als zuvor und lag dort sterbend unter den Büschen. Im nächsten Moment brach in meinem Kopf ein Durcheinander aus, wie sollte ich ihn sichern, würde er panisch versuchen zu entkommen und auf die Straße rennen oder mich gar angreifen? Ich rief meine Freundin an und stammelte unverständliches zusammen, aber sie kam wenige Minuten später und ich nahm eine Transportbox aus ihrem Auto und das Fangnetz und ein großes Tuch, da ich nicht wusste, was nötig sein würde um ihn zu sichern. Auf leisen Sohlen habe ich mich über das Laub an ihn angeschlichen. Doch er merkte es und versuche auf alle 4 Pfoten zu springen und versuche vergeblich mit schwankendem Gang vor mir davonzulaufen. Ich wusste jetzt muss es schnell gehen und warf das Fangnetz über ihn und darüber das Tuch um ihn zu beruhigen. Er kämpfte wie wild um zu entkommen. Ich hielt mit der ganzen Kraft meines Körpers diesen vor Angst um sich schlagenden Kater fest und schob ihn schnell aber bestimmend in die Transportbox. Zu Hause angekommen übersiedelte ich ihn in einen Notfallkäfig der immer bereit stand, welchen ich speziell für scheue Katzen umkonstruiert habe um sie auch medizinisch versorgen zu können. Ich sah ihn näher an und musste entdecken, dass aus seinen Ohrmuscheln Eiter floss. Seine Ohren waren noch da, aber total deformiert vom vielen Kratzen der letzten Jahre. Seine Augen waren zur Hälfte mit dem dritten Lid bedeckt. Erst später fand ich heraus, dass er eine starke Infektion und Verkühlung hatte und seine Augen deswegen so beieinander waren. Anfangs bekam er Spezialfutter mit Vitaminen und Probiotika. Denn ich wusste, so wie er beisammen war würde er keine Narkose überleben. Er hat so viel gefressen und nach mehr miaut, wenn ich an seinem Käfig vorbeikam, er fragte immer für mehr, armer Kerl … Als er sich ein wenig erholt hatte und an Gewicht zunahm, besuchten wir den Tierarzt und er wurde kastriert. Zudem auch ein komplettes Blutbild und Urintest und seine Ohren wurden tiefengereinigt. Alles unter Narkose. Zu Hause angekommen brach die Hölle aus. Sein Körper hat ganz massiv auf die Narkose reagiert, er hatte noch kein Antibiotika bekommen, dieses sollte eigentlich erst am Tag darauf starten. Er hat alles aus sich herausgebrochen, hatte ganz schweren Durchfall mit Blut für das ganze Wochenende. Ich habe am Boden neben seinem Käfig geschlafen um ganz nah bei ihm zu sein um jederzeit reagieren zu können und ich fürchtete er würde sterben. Ich war nicht bereit ihn zu verlieren, nach all der Arbeit die ich hatte um ihn zu retten. Mit einem „Spezialmix“ aus Probiotik, Tierkohle, Simeticone (bei Säuglingskoliken), Colostrum und homöopathischen Globuli gegen Übelkeit und Brechreiz, haben wir diese schwere Zeit überwunden und er fing tatsächlich an sich zu erholen. Nun musste er aber sein Antibiotika bekommen und ich hatte abermals Angst wie er darauf reagieren würde. Gottseidank ging alles gut und wir konnten die Medikation für einige Wochen durchziehen. Einige Monate später mussten seine Ohren abermals unter Narkose gereinigt und gespült werden. Aber diesmal unter Inhalationsnarkose und nicht die „normale“. Da noch immer Eiter aus dem Ohr kam, schaute der Tierarzt mit einer Spezialkamera hinein und nun konnten wir es sehen, er hatte ein deutliches Geschwür im rechten Ohr. Der nächste Schritte wäre eine Entfernung des Ohrmuschel gewesen. Der Tumor würde weiter wachsen … aber wollte ich ihn diesem Risiko einer erneuten Narkose aussetzen? Würde er diese in seinem hohen Alter und seinem Gesundheitszustand überhaupt überleben? Zu Hause rang ich mit mir, bin alle Szenarien und Möglichkeiten durchgegangen, was würde passieren wenn wir die O.P. machen und was wenn nicht. Ich habe mich dazu entschieden diese O.P. nicht zu machen! Ja gut, das Leben auf der Straße war beschissen, er lebte auf der Straße mit diesem Ding im Ohr wohl schon einige Jahre. Also kann er damit wohl auch noch länger leben … wer weiß wie lange, aber es geht ihm derzeit gut, mit all den Behandlungen die er zu Hause bekommt und der täglichen Reinigung des Ohrs und 2 x täglich Ohrentropfen. Die Ohrspülungen beim Tierarzt werden wir künftig alle 4 Monate machen und mit der täglichen Reinigung und den Tropfen, werden wir sehen was die Zukunft bringt. Er macht einen glücklichen und zufriedenen Eindruck, er spielt, frisst wie ein kleines Schweinchen. Er wiegt mittlerweile 6 Kilo, als ich ihn gerettet habe, gerade mal 3,5 kilo. Das Leben geht weiter für Atilla. Warum ich mich entschieden habe, Attila bei mir zu behalten? Er ist ein ganz besonderer Fall und wird wohl auch künftig viel Pflege bedürfen und oft zum Tierarzt müssen. Zumal wüssten wir nicht ob er den Stress der Reise überstehen würde. So hat er nun seinen Alterssitz bei mir gefunden.